Wenn wir ein weit entferntes Objekt - optisch im Unendlichen - anblicken, laufen parallele Lichtstrahlen zum Auge. Diese Lichtstrahlen werden zuerst von der Hornhaut und dann von der Augenlinse gebrochen. Im Idealfall - beim Rechtsichtigen - treffen sie sich exakt auf der Netzhaut, in der sogenannten Netzhautgrube (Fovea centalis).
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Wenn nun die Baulänge des Auges zu lang oder zu kurz ist, bzw. die Brechkraft des Auges zu stark oder zu schwach ist, sprechen wir von einem fehlsichtigen Auge.
Dabei muß man drei Arten
von Fehlsichtigkeiten unterscheiden:
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| Der Kurzsichtige sieht zumeist in der Nähe gut, doch in die Ferne unscharf. Erste Anzeichen für eine Kurzsichtigkeit sind, wenn Sie nur in der Nähe gut lesen können und beim Blick in die Ferne die Augen zusammen kneifen. |
Die Kurzsichtigkeit wird mit einer
Zerstreuungslinse, mittels eines negativen Dioptriewertes, korrigiert.
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| Der Übersichtige sieht zumeist
in der Nähe schlecht. Junge Übersichtige können trotz ihrer
Fehlsichtigkeit, mittels Akkommodation (Krümmung der Augenlinse),
in der Nähe scharf sehen. Dies allerdings zum Preis erhöhter
Anstrengung, Konzentrationseinbußen und rascher Ermüdung. Erste
Anzeichen für eine Übersichtigkeit können Ermüdung
und Kopfschmerzen sein.
Eltern bemerken bei ihren Kleinkindern oft selbst hohe Übersichtigkeiten nicht! Grund dafür ist die noch starke Flexibilität der Augenlinse - das Kleinkind akkommodiert. Häufig kann dadurch eine Fehlstellung der Augen auftreten. Eine augenärztliche Untersuchung ist daher, besonders in den ersten zwei Lebensjahren, dringend empfehlenswert! |
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leichteren Brillengläsern. Unangenehme Druckstellen auf der Nase und "dicke
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