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Was
bringt eine hochwertige Sonnenbrille?
Eine kleine Einführung
zum Thema Strahlenschäden am Auge. |
Inhalt:
Die optische Strahlung des Sonnenlichtes setzt
sich aus
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dem uns sichtbaren Licht (380nm-780nm Wellenlänge)
und
-
dem für das menschliche Auge unsichtbaren
Anteil, der infraroten Wärme-Strahlung (780nm-1mm Wellenlänge)
und der ultravioletten Strahlung (100nm-380nm)
zusammen. Der Infrarot-Bereich ist langwelliger,
der Ultraviolett-Bereich kurzwelliger als das sichtbare Licht. Ein Nanometer
(nm) ist der millionste Teil eines Millimeters, bzw. der milliardstel Teil
eines Meters! Der Ultraviolett-Bereich wird nochmals in drei Unterbereiche
unterteilt.
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UVA (315nm-380nm)
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UVB (280nm-315nm)
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UVC (100nm-280nm)
Je kurzwelliger die Ultraviolett-Strahlung
ist, desto mehr Energiegehalt weist sie auf - um so gefährlicher ist
sie für Haut und Augen. UVA-Strahlung führt zur Hautbräunung,
zuviel UVA- und UVB-Strahlung kann zu Haut- und Augenschäden führen.
Durch die Ozonschicht in 20-50 Kilometer oberhalb der Erdoberfläche
werden UV-Strahlen bis etwa 300nm Wellenlänge absorbiert. UVC-Strahlung
wird somit fast komplett, UVB-Strahlung zum Großteil absorbiert.
Auch die UVA-Strahlung erfährt eine Minderung durch die "Filterwirkung"
der lebensnotwendigen Ozonschicht!
Durch chemische Reaktionen (u.a.durch FCKW entstanden),
wird die Ozonhülle jedoch permanent minimiert - bereits auch über
Mitteleuropa. Die dadurch zunehmende UV-Strahlung wirkt sich, unter anderem
für Haut und Augen, negativ aus. Im Augenbereich sind besonders die
Hornhaut, Bindehaut und die Augenlinse betroffen.
Der Anteil der Infrarot-Strahlung im Sonnenlicht
ist wesentlich weniger gefährlich im Vergleich zur Ultraviolett-Strahlung.
Bei starker Aussetzung kann jedoch auch diese eine potentielle Gefahr für
das Auge darstellen. Dies kann, wegen einer zu starken Erwärmung des
Gewebes, zu einem Cataract (Grauer Star, Feuerstar, bzw. Glasbläserstar)
führen. Vor allem Glasbläser und Stahlschmelzer benötigen
unbedingt einen besonderen Schutz mit Infrarot-Strahlen filternden Spezialgläsern.
Wie im Abschnitt "Optische
Strahlung" bereits erwähnt, filtert die Ozonschicht einen Teil
der UV-Strahlung. Die UV-Strahlung wird allerdings an der Erdoberfläche
durch Reflexion wieder verstärkt! Die Verstärkung ist von der
umgebenden Oberfläche abhängig. So reflektiert Schnee je nach
Verschmutzungsgrad zwischen 50%-85%, hellfarbiger Sand immer noch etwa
15% und Wasser etwa 5% der UVB-Strahlung. Dies erklärt die absolute
Notwendigkeit eines hochwertigen Sonnenschutzes bei Aufenthalt an Gewässern,
Stränden und natürlich bei Schneelage.
Die UV-Intensität ist auch von der Jahres-
und Tageszeit, des Breitengrades und der Meeresspiegelhöhe abhängig!
Pro 1000 Höhenmeter steigt die UV-Belastung um etwa 15%.
Bei klarer Sicht ist die UV-Belastung höher
als bei Smog- und Dunstverhältnissen.
| EINWIRKUNG
VON UV-STRAHLUNG AUF DAS AUGE - MÖGLICHE SCHÄDEN |
Mit zunehmend höherer Lebenserwartung
nimmt auch die Gefahr der Strahlenschäden am Auge zu. Wohlstandserscheinungen
wie alpiner Bergsport, oftmaliges Sonnenbaden, Solarien, breite Ausübung
von Wassersportarten und die bereits erwähnte, verminderte
Ozonschicht ergeben ein erhöhtes Gefahrenpotential. Die Netzhaut
kann bei der Aussetzung von intensiver Lichtstrahlung durch thermische
und photochemische Effekte in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die menschliche Hornhaut ist der erste Schutzschild
und absorbiert UV-Strahlung bis zu einer Wellenlänge von 300nm. Langwelligere
UVB-Strahlung wird nur zu 50%, UVA-Strahlung nur mehr etwa zu 35% absorbiert.
Der verbleibende Anteil der UV-Strahlung wird hauptsächlich von der
Augenlinse absorbiert. Nach einer Entfernung der Augenlinse (Aphakie) wird
ein besonderer Schutz - mittels Kantenfiltergläser - für die
empfindliche Netzhaut benötigt.
Klar ist, daß die von Hornhaut, Bindehaut
und Augenlinse absorbierte UV-Strahlung zu biologischen Veränderungen
führen kann. Der hohe Energiegehalt der Strahlung kann zu folgenden
Schäden am Auge führen:
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Bindehautentzündung (Conjunctivitis)
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Schneeblindheit (Photokeratitis elektrika)
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Begünstigung von Hornhautdegenerationen wie
z.B. das Flügelfell (Pterygium)
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Begünstigung eines grauen Star (Cataract)
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Netzhautschäden durch UVA-Strahlung
Die oben genannten Veränderungen stellen
eine Bedrohung für das Auge dar und erfordern stets eine Behandlung
durch einen Augenfacharzt! Wie immer ist die Vorsorge, in diesem Fall
durch eine hochwertige Sonnenbrille, besser als eine später notwendig
gewordene Behandlung. Die österreichischen
Fachoptiker sind Ihr kompetenter Partner wenn es um den Sonnenschutz
Ihrer Augen geht.
Kontaktlinsen bieten - selbst wenn sie einen
UV-Filter besitzen - nur unzureichend Schutz vor UV-Strahlung, da sie nur
einen Teil des Auges bedecken. Bindehaut und Lider bleiben ungeschützt.
Nur hochwertige Sonnenbrillen bieten ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung
und Blendung!
| ANFORDERUNGEN
AN EINE HOCHWERTIGE SONNENBRILLE |
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Sonnenschutzgläser sollten Wellenlängen
bis 380nm absorbieren. Dies gilt natürlich auch für selbstverfärbende
(phototrope) Sonnenschutzgläser. Dabei ist zu beachten, daß
dunkle Gläser nicht automatisch einen UV-Schutz bieten. Dunkle Sonnengläser
ohne UV-Schutz sind als äußerst negativ zu bewerten, da die
Pupille in diesem Fall sogar noch weiter geöffnet wird als ohne dieser
Gläser und zu einer noch stärkeren Aussetzung der UV-Strahlung
führen!
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Für Berufe mit länger andauernder, starker
Lichtbelastung (z.B. Landwirte, Hüttenwirte, Bauarbeiter, ...) sind
Sonnenbrillen mit Kantenfiltergläser empfehlenswert. Diese Spezialgläser
weisen ab einer bestimmten Wellenlänge eine "Kante" in der Lichtdurchlässigkeit
auf.
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Die Fassung sollte stabil und aus hautfreundlichen
Materialien hergestellt sein. Fassungen mit hohem Nickelgehalt sind zu
vermeiden, da sie leicht korrodieren und unangenehme Hautreizungen hervorrufen
können.
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Achten Sie auf einen guten Sitz Ihres Sonnenschutzes.
Rutschende oder gar drückende Sonnenbrillen sind extrem störend.
Ihr Fachoptiker gewährleistet
einen optimalen Sitz Ihrer Sonnenbrille.
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Bei der Ausübung diverser Sportarten sind
Kunststoffgläser zu bevorzugen. Kunststoffgläser sind bruchfester
als anorganische Gläser.
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Nicht alle Glastönungen sind als Blendschutz
geeignet. Modefarben wie hellblau oder rosa sind nur eingeschränkt
anwendbar.
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Bei Sonnenbrillen mit eingebauter optischer Korrektur
stärkerer Fehlsichtigkeiten, sollte man
Brillengläser mit höheren Brechungsindex den Vorzug geben. Neben
einem deutlich dünneren Design und geringerem Gewicht ist auch die
Schutzwirkung von UV-Strahlen besser.
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Kontaktlinsenträger sollten sich bezüglich
einer Sonnenbrille mit optimierter Paßform beraten lassen. Eine derart
gut gewählte Sonnenbrille schützt Kontaktlinsenträger vor
unangenehmen Wind und aufgewirbelten Schmutzpartikel.
Ihr österreichischer
Fachoptiker weiß mehr zum Thema Sonnenschutz!
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Optische Strahlung setzt sich neben dem sichtbaren
Anteil auch aus der unsichtbaren Ultraviolett- und Infrarotstrahlung zusammen.
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Strahlenschäden können je nach Intensität
der Strahlungsquelle entstehen.
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Hochwertige Sonnenbrillen schützen Augen
und umliegendes Gewebe vor Strahlenschäden.
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Kein oder gar minderwertiger Sonnenschutz kann
Schäden an der Hornhaut, Bindehaut, Augenlinse und Netzhaut verursachen.
Überlassen Sie den Schutz
Ihrer Augen nicht irgend jemanden.
Kompetenz und hochwertige Sonnenbrillen
beim Fachoptiker!
Informationen
über Brillen und Kontaktlinsen

Optiker Online
(+43) 0664 4320150
webmaster@optiker.at
Homepagedesign & Copyright 1999 Harald Belyus
Literatur
1. Der Augenoptiker 12/98
2. Lehrbuch der Experimentalphysik, Band 3, Optik,
Walter de Gruyter 1993
3. Augenärztliche Fortbildung, Sonderdruck
3(1992), 152-159, Optische Werke G. Rodenstock
4. Augenheilkunde, Thieme 1988, Fritz Hollwich
5. ABC der Optik, Dausien 1972
6. Meere und Atmosphäre, Ginn & Company
Boston, Michael Dempsky
7. Das Wetter, Christian Verlag 1982