Schon bisher ermöglichten Gleitsichtgläser stufenloses Sehen von nah
bis fern. Bisher waren für solche Präzisions-Brillengläser relativ große
Brillenfassungen notwendig oder es mussten Einschränkungen in Kauf genommen
werden. Erfahrungsgemäß wünschen sich jedoch immer mehr Brillenträger
auch bei einer Gleitsichtbrille eine moderne, schmälere Form der Fassung.
Eine technische Revolution bei der Konstruktion der Gleitsichtgläser ermöglicht nun erstmals einen kürzeren Übergangsbereich von der Fern- zur Nahwirkung. Der Fachoptiker vermisst bei der Anpassung der neuesten Generation dieser Gleitsichtgläser neben dem Abstand der Augen und der Einschleifhöhe nun zusätzlich auch die Distanz der Brille von den Augen, die Neigung der Brille und die Wölbung der Fassung.
All diese Daten werden bereits bei der Herstellung der Brillengläser miteinbezogen. Die Nahwirkung des Brillenglases wird in Folge bereits 12mm unterhalb des Fernbereiches erreicht! Damit steht der Verwendung trendiger, schmaler Brillenfassungen nichts mehr im Weg. Die kürzere Übergangszone macht zudem einen Wechsel von der
Ferne zur Nähe mit einer geringeren Blickbewegung möglich.
Der Mitteldistanzbereich ist bereits bei sanften Blickabsenkungen überwunden.
Bei häufigen mitteldistanzlastigen, visuellen Aufgaben kann eine
zusätzliche Arbeitsbrille sinnvoll sein. Ihr
Fachoptiker berät Sie gerne und ausführlich. Informationen über Brillen und Kontaktlinsen
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© 2002 Harald Belyus
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